Zwischendurch

Veröffentlicht am Freitag, 11. Oktober 2019

Ein großes Projekt ist nun nähmäßig abgeschlossen. Fotos gibt es demnächst, da gönne ich mir eine kleine Pause und nähe zwischendurch etwas Kleines.

Bei der 15-Jahr Feier vom Quilthouse Purgstall (Werbung) sah ich diesen Stoff und musste ihn haben. Die Origami Tasche wollte ich ohnehin ausprobieren, also ging es gleich am Sonntag los. Wenn man nichts falsch macht (so wie ich) ist die Tasche im Nu genäht.

 

 

Obwohl ich sie gefüttert habe ist sie ganz leicht und lässt sich gut zusammenfalten, so dass man sie auch in jede Tasche stecken kann. Den Schnitt habe ich von hier .

Der Herbst bietet reichlich Anregung zum dekorieren, daher haben wir bei Melinda Kürbisse genäht. Hat Spaß gemacht.

 

 

Einige werde ich noch nähen, die eignen sich auch perfekt als Mitbringsel.

Da das Wetter so herrlich ist werde ich wohl noch etwas im Garten arbeiten müssen, auch da gibt es im Herbst viel zu tun.

 


Ein paar Tage…

Veröffentlicht am Montag, 30. September 2019

Um den Sommer ein wenig zu verlängern fuhren wir nochmals für einige Tage nach Italien. Da wir bei Kurzurlauben nicht weit fahren wollen war unser Ziel wieder einmal zuerst Bassano del Grappa. Dort gibt es immer etwas zu tun und zu sehen.

Das Rathaus, sehr stilvoll.

Wir machten einen Ausflug nach Vicenza, in die Stadt des berühmten Architekten Andrea Palladio.  Eine wunderschöne, kleine Stadt mit vielen schönen Bauten.

 

Die Basilica auf der Piazza dei Signori war das alte Gerichtsgebäude, nie eine Kirche. Es ist ein imposantes Gebäude. Innen ist sie wohl nicht sehr sehenswert, es lohnt sich allerdings aufs Dach zu fahren und eine tolle Aussicht zu genießen.

Von der Ponte San Michele hat man einen wunderschönen Blick auf die blumengeschmückten Häuser.

 

Außerdem war gerade eine Ausstellung verschiedener Werke von Salvator Dali. Was will man mehr.

 

 

 

 

Es lohnt sich diese Stadt zu besuchen, vor allem da es hier jährlich eine sehr interessante Handarbeitsmesse gibt, in der auch Patchwork eine große Rolle spielt.

Ein Nachmittagsausflug nach Marostica, der Stadt des lebenden Schach, mit der imposanten Burg und dem gemütlichen Ambiente muss immer sein.

 

Hochzeit im Cinquecento, das ist Italien.

Danach ging es weiter ans Meer in unser beliebtes Ziel Chioggia. Hier gibt es keinen Massentourismus, es ist Italien pur, einfach schön.

 

Wir sitzen gerne am Hafen, wo wir in „unserer“ Bar immer sehr freudig begrüßt werden, da außer uns nur einheimische Fischer dort sind. Die Wirtin macht meist am Wochenende  hervorragende Fischgerichte, aus dem Meer auf den Teller, frischer geht es nicht.

Ein Muss ist jedes Mal ein Ausflug auf die Insel Pellestrina, in den Naturpark Ca Roman. Durch die Dünen geht es ans Meer, wo der Strand meist menschenleer ist.

 

Im Hintergrund sieht man das MOSE Projekt, nach Beendigung der Bauzeit soll es durch Wasserregulierung bei Gefahr Venedig und Pellestrina vor Hochwasser schützen.

Da kein wirkliches Badewetter war machten wir einen Ausflug nach Rovigo.

 

So schön gedenkt man in Italien seiner Kriegsopfer.

Jetzt nehm ich euch mit auf einen herrlich schmeckenden Cappucino.

 

Die interessante Kirche La Rotonda war leider wegen baulicher Außenarbeiten nicht zugänglich. Schade.

 

Vom ehemaligen Schloss blieben nur zwei Türme erhalten, von denen der eine dem schiefen Turm von Pisa Konkurrenz machen könnte.

Bei der Rückfahrt machten wir noch Halt im Städtchen Adria.

So viel Italien macht natürlich hungrig.

Ein paar Jakobsmuscheln gefällig?

 

Oder Sardellen

 

 

 

Oder Fritto misto? Mmmm….  oder eine Fischpfanne……

 

Aber auch die Desserts sind durchaus nicht nur optisch sehr gelungen.

Leider sind die paar Tage viel zu schnell vergangen, ein letzter Strandspaziergang zu den Reusen am Pier.

 

 

Ein Abendspaziergang durch die Stadt –

und schon ging es wieder nach Hause. Schön war`s, wir kommen wieder.

 


RR meiner Gruppe

Veröffentlicht am Samstag, 7. September 2019

Letzten Mittwoch war es endlich so weit, nach Monaten – Beginn Februar – des Streifen nähens und der Geheimnisse erfolgt die Endübergabe unserer Row Robins. War das spannend.

Monat für Monat wurde getauscht und jede hatte die Aufgabe einen Streifen hinzuzufügen, es war gar nicht so einfach, aber wir haben es gemeistert.

Wollt ihr schauen?

 

Mein Thema war Weihnachten, ich wollte aber die Häuschenreihe gerne drinhaben, also habe ich damit begonnen, denn Weihnachten findet meist in den Häusern statt.

 

Das ist das Ergebnis, ui, das Bild ist schlecht, es gibt demnächst ein besseres.

 

Anita mag es bunt, war nicht einfach, aber das Ergebnis ist wirklich sehenswert.

 

 

Sie muss sich zum Begradigen noch etwas überlegen, aber das wird sie schaffen.

Andrea wünschte sich Vintage und rustikal. Da ihr eigener Streifen nicht fertig war, als wir begonnen haben, sind die ersten Streifen rustikal, danach geht es vintage weiter. Sie darf jetzt überlegen wie sie es kombiniert.

 

 

Grete mag es auch bunt, sie wünschte sich viele Sterne, wunderschön das Ergebnis.

 

Mein Streifen für sie.

 

Ingrid hatte Federn als Thema gewählt. Was hatten wir Angst davor, doch die Streifen sind wunderschön.

 

Meine Federn

 

 

Melinda wollte ihre selbstgefärbten Stoffe verarbeitet haben.

 

 

Silvia wünschte ihre Blöcke in schwarz/grau, sehr edel.

 

 

 

Auf dem Zwischenfoto zu Hause sieht man die Blöcke besser, in unserem Gemeinschaftsraum ging das fotografieren nicht wirklich gut.

 

Sallys Thema war, wie meines – Weihnachten. Auch das wird ein schöner Quilt.

 

Mein Streifen dafür.

 

 

Es war eine Herausforderung, die sehr viel Spaß gemacht hat. Wir waren alle mit den Ergebnissen mehr als zufrieden. Nun müssen wir uns überlegen wie wir die streifen zusammensetzen und was daraus wird. geplant ist, sie im kommenden Frühling alle zu zeigen.


Nichts genäht

Veröffentlicht am Mittwoch, 21. August 2019

….außer einem kleinen Innentäschchen für die Tasche, die wir in der Gruppe derzeit gemeinsam nähen. Heute Abend geht’s weiter.

Zwischendurch waren wir für einige Tage mit den 2 großen Enkeln im Legoland Günzburg, es hat uns allen gefallen und die Buben hatten ihren Spaß.

 

Mir als Venedig Fan hat die Stadt besonders imponiert.

 

Aber auch die höchsten Gebäude der Welt waren sehr interessant, vor allem die Kinder mochten es, sie können sich vor einem Gebäude hinstellen und  errechnen um wieviel mal schwerer es ist, als sie selbst.

Wieder zurück haben wir einen Abstecher ins Burgenland gemacht um Wein für einen runden Geburtstag zu kaufen. Da hier derzeit das – vor 35 Jahren stattgefundene – Paneuropäische Frühstück in aller Munde ist, wollte ich mir endlich die „Brücke von Andau“ ansehen. Das Paneuropäische Frühstück hat zwar nicht in Andau stattgefunden, sondern zwischen Sopron (Ungarn) und St. Margarethen, aber die Brücke von Andau war vor ca. 60 Jahren ein Fluchtweg in die Freiheit  für sehr viele Menschen.

 

 

 

 


Zwangspause

Veröffentlicht am Donnerstag, 25. Juli 2019

Da hat man so viele Pläne im Kopf und plötzlich – wie ein Blitz aus heiterem Himmel – extreme Schmerzen im Rücken, bis ins Bein. Bandscheibenvorfall. Nie hatte ich ein Problem mit meinem Rücken, keine Ahnung woher das kommt. Dank täglicher Infusionen sind die Schmerzen jetzt beinahe weg, aber es ist Schonung angesagt. Na ja, es wird auch wieder besser werden. Passt gut auf euch auf bei dieser Hitze.


Lange……

Veröffentlicht am Sonntag, 7. Juli 2019

…hat es gedauert bis dieser kleine, einfache Rucksack fertig geworden ist. Wir haben ihn vor einigen Jahren in Györ bei einer Ausstellung gesehen, er hat uns so gut gefallen, also beschlossen wir  – einige Damen meiner Gruppe –  ihn zu nähen. Da ich immer etwas langsamer bin als andere, habe ich ihn bei den Gruppentreffen nicht fertig genäht. Danach fristete er sein Leben in einer Tasche. Diese Tasche durfte dann einmal mit zum Gruppentreffen und ich habe mich darangemacht den Rucksack endlich! fertig zu nähen.

 

Er lässt sich nicht sehr gut fotografieren.

 

 

 

Ich glaube nicht das ich ihn sehr oft ausführen werde, denn mittlerweile gefällt er mir nicht mehr so richtig. Vielleicht mag ihn meine Tochter.

 

Eine liebe Kollegin aus meiner Italienischgruppe war in Frankreich und brachte für jede von uns diese herrlich duftende Lavendelseife mit.

 

Da kommt Urlaubsstimmung auf.


Nichts genähtes

Veröffentlicht am Samstag, 22. Juni 2019

Ich habe in der letzten Zeit zwar ziemlich viel genäht, kann es aber nicht zeigen, es sind Reihen für unseren Gruppen Row Robin und die Endübergabe wird erst in 3 Monaten sein, daher ist alles noch streng geheim, aber es macht Spaß.

Aber, meine Fingerhutsammlung hat sich erheblich vergrössert, da waren

 

 

die beiden von Brigittes Ausflug an die Adria. Koper und Triest.

 

3 von Birgits Urlaub in der Toscana. In Volterra und  San Gimignano war ich auch schon, aber bevor ich Fingerhüte sammelte. In Viareggio dagegen war ich noch nie.

 

2 bekam ich bei unserem Mädelstreff in Dinkelsbühl, einen aus Görlitz und einen aus Köln.

 

Meine Fingerhut-Sammelleidenschaft hat sich mittlerweile herumgesprochen. Daher brachte mir Erika, aus meiner Italienisch-Gruppe, diese 2 hübschen aus Portugal mit.

 

Beim Besuch im Dorfmuseum Mönchhof, das wirklich sehenswert ist, schenkte ich mir diesen selbst.

 

Zum Schluss gibt es noch etwas Besonderes, diese beiden schenkte mir Gisela zum Geburtstag. Der rechte trägt die Signatur von Salvador Dali, na, wenn das nicht ein Sahnestückchen ist. Dazu habe ich lustigerweise eine ganz besondere Geschichte., ich freue mich riesig darüber.

Nun gehe ich nähen, ein Block fehlt mir noch für die Reihe von Silvias Quilt, am Mittwoch ist Weitergabe.

 

 


Patchworktage Dinkelsbühl

Veröffentlicht am Donnerstag, 6. Juni 2019

Wie schon im Jahr 2015 besuchte ich auch in diesem Jahr die Patchworktage in Dinkelsbühl. War es doch ein schöner Grund viele meiner lieben Freundinnen nach langer Zeit wieder zu sehen. Wir genossen die unbeschwerte Zeit miteinander, fanden es herrlich in der Ladenstraße zu shoppen und zu gustieren und natürlich die vielfältigen Ausstellungen zu besuchen.

Mich begeisterten die rot-weiß Quilts der Polnischen Patchworkgilde, da ich selbst schon lange einen rot-weiß Quilt nähen möchte.

 

 

Dieser war ein Meisterwerk

Nicht nur perfekt genäht, auch wunderschön gequiltet.

Sehr beeindruckend waren die Quilts zum Thema Europa -Visionen der Pfänderquilter

Berührend dazu die Gedanken.

 

Es gab auch sehr nette Gespäche mit den Künstlerinnen.

Die Gröbenzeller Quiltgruppe hatte diesmal das Thema Märchen

 

 

Es war interessant zu hören warum ein Märchen so umgesetzt wurde, wie man es dann sehen konnte, mit den Damen dieser Gruppe sind die Gespräche immer besonders informativ und nett.

Dieser Quilt hat mich sehr beeindruckt, ist er doch genau auf unser Konsumverhalten zugeschnitten. Leider weiß ich nicht mehr genau bei welcher Ausstellung ich ihn gesehen habe.

Wie viele „little fingers“ arbeiten für das was wir anziehen und tragen.

Ich könnte noch viel zeigen, aber ich will euch nicht langweilen. Dinkelsbühl ist auch ohne Ausstellungen einen Besuch wert.

 

Natürlich wurden auch Geschenke ausgetauscht, eingekauft und Pläne geschmiedet. Es war einfach schön.

 


Eine kleine Auszeit

Veröffentlicht am Mittwoch, 15. Mai 2019

Wie jedes Jahr im Mai haben wir wieder einige Tage in Italien verbracht. Der Wettergott war uns gnädig, obwohl die Vorhersage ganz schlecht war, so konnten wir vieles wieder unternehmen. Mein Mann wollte in Friaul den Ribolla Gialla probieren (Empfehlung seines Zahnarztes – da haben sich 2 Richtige getroffen), also fuhren wir nach Cormons, wo wir es uns gut gehen liessen.

 

 

Der Garten unseres B&B war wunderschön und lud zum geniessen ein. Der Wirt sehr freundlich und die Zimmer ganz entzückend. Alle mit alten, liebevoll restaurierten Möbeln eingerichtet. Ihr hättet den Frühstücksraum sehen sollen, dazu noch herrliches Frühstück, so richtig Urlaub.

 

Dann fuhren wir weiter nach Bassano del Grappa. Bei gutem Wetter besuchten wir wieder einmal die mittelalterliche Stadt Asolo, die hoch auf dem Berg die ganze Gegend übersieht. Hier war die berühmte Schauspielerin Eleonora Duse zu Hause.

 

Ein Nachmittagskaffe in der Stadt Marostica gehört unbedingt dazu. Dort wird jedes 2. Jahr lebendiges Schach auf dem Platz vor der Burg gespielt. Ein tolles Spektakel.

 

Bassano und Umgebung sind berühmt für den Spargel, der dort eine ausgezeichnete Qualität und einen sehr intensiven Geschmack hat. Habt ihr schon einmal Spargelsalat gegessen? Wunderbar.

 

A la Bassanese wird der Spargel immer mit gekochten Eiern serviert, schmeckt  ausgezeichnet.

 

Aber die Zeit war schnell vorbei und schon sind wir wieder zu Hause.

Meine Freundin Sally war in der Zwischenzeit ihre Familie in den USA besuchen und brachte mir einen Fingerhut mit, der mit den Blumen ist von meiner Schwägerin und stammt von den Bunzlauer Produktionsstätten.

 

Der Magnet ist ebenfalls von Sally und hilft die Nadeln aufzusammeln.

Genäht habe ich auch, aber das kann ich noch nicht zeigen, es ist eine Überraschung. Doch beim herumkramen im Nähzimmer fiel mir dieses UFO in die Hände, jetzt aber! Da fehlt gar nicht mehr viel, ich werde heute Abend beim Gruppentreffen gleich sticheln.


Frohe Ostern

Veröffentlicht am Samstag, 20. April 2019

Die Zeit vergeht viel zu schnell und schon ist wieder Ostern. Diesmal bei herrlich, warmen Wetter. Da kann der Osterhase die Eier im Garten verstecken. Es ist alles bereit.

Letzten Mittwoch hatten wir Gruppentreffen und natürlich wurden auch kleine Ostergeschenke ausgetauscht. Ich habe für die kleinen Keramikhasen Körbchen genäht –

 

 

Das Geschenk von Silvia haben wir schon auf der Fahrt nach Prag genossen.

 

Grete nähte ein Mäppchen, von Ingrid gab es ein wunderschönes Nougatei und Andrea machte Hasenmarmelade. Darauf freue ich mich ganz besonders.

 

Von Sally gab es eine süße Vase mit Blumen.

 

Wir haben einen netten Abend miteinander verbracht.

Nun wünsche ich euch allen frohe Ostern, geniesst die Sonne und lasst es euch gut gehen.