Veröffentlicht am Dienstag, 2. Februar 2010
Die liebe Martina hatte für ihre Gruppe einen Blumenkurs mit Bernadette Mayr organisiert und mich gefragt, ob ich nicht auch daran teilnehmen möchte. Verbunden war das Ganze mit einer Einladung zu ihr nach Köln. Am Freitag ging es dann also los. Durch neugierige Fragen meiner Freundin Claudia, die unbedingt wissen wollte, wann ich denn abfliegen und ankommen würde, habe ich schon an eine Überraschung gedacht, aber daß mich dann auch Barbara am Kölner Flughafen erwartete, damit habe ich nicht gerechnet. War das eine Freude, da musste doch gemeinsam eine Tasse Kaffee getrunken werden. Aber, wie Barbara so ist kam sie natürlich nicht mit leeren Händen, sondern brachte für jede von uns ein Glas Blaubeergelee mit, mmmm, ich sag Euch, lecker!

Selbst gepflückt, selbst eingekocht und so liebevoll und schön verpackt, liebe Barbara, habe heute schon beim Frühstück an Dich gedacht, danke!
Martina und ich machten uns dann gleich auf den Weg um die schöne Stadt Köln zu besichtigen, dabei erwies sie sich auch als ausgezeichnete Fremdenführerin. Der Wettergott war uns nicht wirklich gnädig, aber das tat der guten Laune keinen Abbruch. Vor allem da wir zuerst gegessen haben “wie Gott in Frankreich” in einem wunderbaren französischen Restaurant, davon schwärme ich ja noch heute.

Vorbei an St. Gereon, einer, schon allein durch die Größe beeindruckenden, romanischen Kirche

Das schöne Zeughaus brachte etwas bunt in den Regentag

Den imposanten Dom konnte ich mit meiner Kamera nicht in seiner ganzen Größe einfangen. Schön war es, daß ich die Krippe noch sehen konnte, zu der mir Martina die interessante Geschichte der Figuren erzählt hat. Wie viele Stunden könnte man allein im Inneren des Doms verbringen um alles genau zu sehen. Da der Kurs mit Bernadette aber schon um 18 Uhr begann mussten wir nachhause, wo wir von Martinas Familie ganz herzlich begrüsst wurden und schon ging es weiter.
Es war schön, von Martinas Quiltgruppe so herzlich empfangen zu werden, ich fühlte mich, als ob ich schon immer dazu gehört hätte. Birgit borgte mir netterweise ihre ganz tolle, frisch vom Service gekommene, Nähmaschine und nähte selbst mit ihrer alten Maschine. Liebe Grüße Birgit und nochmals herzlichen Dank dafür.

Wer einmal einen Kurs bei Bernadette besucht hat weiß, daß sie ihre Kurse sehr anregend und professionell gestaltet. Wir nähten was das Zeug hält.

Am nächsten Morgen hieß es zuerst einmal Schneeräumen.

Leider habe ich durch das intensive Nähen wenig Fotos während des Kurses gemacht, aber bei Martina gibt es Einiges zu sehen. Lustigerweise haben Sonja, die neben mir saß und ich, oft ohne daß wir es gesehen haben, den gleichen Schnitt gemacht und das Ergebnis gleicht sich wie ein Ei dem anderen.

Martinas Fingerhut ist sehr schön geworden und ich glaube, sie weiß auch schon wo er seinen Platz bekommt.
Bernadette hat uns viele Möglichkeiten gezeigt alles miteinander zu verbinden, so daß bestimmt auch aus den einzelnen Blüten etwas Schönes entsteht.


Gestern machten wir gemeinsam mit diesem süßen Kleinen einen Spaziergang am Fühlinger See, den wir alle drei genossen haben. Der Bruno ist ja ein ganz, ganz Süßer, der viel Leben in die Familie bringt und wenn er einen mit seinen kleinen Äuglein so lieb anschaut würde man ihn am Liebsten gleich einpacken und mitnehmen.
Schon war die Zeit um, Martina und ihre Familie haben mir durch ihre einmalige Gastfreundschaft den Aufenthalt einmalig schön gemacht, dafür möchte ich mich auch hier nochmals ganz, ganz herzlich bedanken und hoffe, wir sehen uns bald einmal in Ostösterreich.